Regenbogenfahrt 2004 - Zeichen der Hoffnung
Bereits seit 1993 existiert die Fahrt auf dem Regenbogen. In den vergangenen Jahren besuchten die Radfahrer, alles ehemalige Krebspatienten, über 64 Kliniken und legten mehr als 5000 Kilometer mit dem Rad zurück.
Ziel ist es, den jetzigen Krebspatienten Mut zu machen. Zudem soll ihnen gezeigt werden, dass man eine Krebserkrankung überwinden und wieder leistungsfähig werden kann. Die Teilnehmer der Radtour wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig diese Hoffnung ist, um die anstrengende Zeit der Therapie besser überstehen zu können.
Zudem wollen sie der Öffentlichkeit zeigen, dass man nach einer Krebserkrankung sowohl eine Ausbildung beginnen kann, als auch einen Beruf ausüben kann.
In diesem Jahr führte die Radtour von Oldenburg über Vechta, Osnabrück, Münster, Datteln, Essen, Wuppertal, Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Köln nach Aachen. In der Zeit vom 27. August bis zum 5. September 2004 wurden so knapp 590 Kilometer per Rad zurück gelegt.
Am 01.September 2004 führte die Tour von Datteln über Essen nach Wuppertal.
In Essen wurden die Radler am Rhein-Herne-Kanal in Essen-Altenessen mit Getränken und einigen Süßigkeiten von der Essener Elterninitiative und zwei Motorrad-Polizisten in Empfang genommen.
Anschließend ging es mit Polizeibegleitung in Richtung Klinikum, wo eine warme Suppe, Obst und Getränke auf die Sportler wartete.
Viele ehrenamtliche Helfer der Elterninitiative sorgten so für das leibliche Wohl der Gruppe. Nach der Stärkung besuchten einige der Radler die Kinderkrebsstation, um mit einigen kranken Jugendlichen kurze Gespräche zu führen.
Etwa zwei Stunden später ist die Gruppe von 30 Jugendlichen bereits wieder aufgebrochen um das letzte Teilstück an diesem Tag in Angriff zu nehmen. Von Essen ging es dann noch bis zur Wuppertaler Jugendherberge.
Finanziert und organisiert wird die Regenbogenfahrt von der Deutschen Kinderkrebsstiftung mit Sitz in Bonn. Weitere Infos: www.kinderkrebsstiftung.de
Text und Fotos: Philipp Hennig
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