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Warum gibt es die Elterninitiative?

2000 Kinder erkranken in Deutschland durchschnittlich im Jahr an einem bösartigen Tumor oder an Leukämie. Diese als Krebs bezeichneten Krankheiten entstehen durch verändertes, unkontrolliertes Zellwachstum. Dadurch werden gsunde Organe geschädigt. Ohne Behandlung führen diese Erkrankungen immer zum Tode.

In der Essener Universitäts-Kinderklinik werden im Jahr 100-130 Neuerkrankungen behandelt. Etwa 65-80% aller an Krebs erkrankten Kinder können erfolgreich behandelt und geheilt werden.

 

Haupteingang Uni-Klinikum Essen


Haupteingang Kinderklinik
Aber:

Die Therapie ist sehr belastend für den Organismus und für die Psyche des Kindes. Die Medikamente greifen neben den kranken auch die gesunden Zellen an. Eine Therapie erstreckt sich über Jahre, in denen die Kinder immer wieder in die Klinik müssen.
Da die Behandlung zahlreiche Nebenwirkungen hat und es leicht zu Komplikationen kommen kann, sollte sie nur in großen Zentren durchgeführt werden.
Wir arbeiten sehr eng mit der Krebsabteilung (Onkologie)der Universitäts-Kinderklinik Essen zusammen. In der Universitäts-Kinderklinik können alle bei Kindern vorkommenden Krebserkrankungen behandelt werden. In Essen ist man zudem führend bei der Behandlung des äußerst aggressiven Retinoblastoms, einem Tumor am hinteren Augapfel. Bei der Behandlung ist die Essener Uni-Klinik führend für die gesamte Bundesrepublik sowie für ganz Süd- und Osteuropa. Ohne Behandlung des Retinoblastoms würde das Augenlicht des erkrankten Auges komplett verloren gehen.

 

Die Folgen:

    - oft weite Fahrten bis zum Universitäts-Klinikum
    - Trennung des Kindes von der Familie und der häuslichen Umgebung
    - Trennung der Familie, wenn ein Elternteil in der Nähe des erkrankten Kindes bleiben muss

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