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Schenker AG – 2000 Euro-Spende für krebskranke Kinder in Essen

Der Scheck ist fast so groß wie Mark (7), der kleine Junge kann das große Plakat kaum fassen. Ein symbolischer Scheck, den die Ausbildungs-Koordinatorin der Schenker AG, Astrid Heymann, an diesem Februartag der „Elterninitiative zur Unterstützung krebskranker Kinder e.V“ in Vertretung des Vorstands in Essen überreicht. Die „echte Überweisung“ folgt: 2000 Euro, eine Sammlung von der Weihnachtsfeier, aufgerundet durch Vorstand und Betriebsrat der Schenker AG.
Die Initiative bietet Eltern krebskranker Kinder Hilfe für die Zeit, in denen die kleinen Patienten schräg gegenüber im Essener Klinikum zur Bestrahlung müssen. Manche Aufenthalte dauern Tage, manche Wochen und Monate, „wir hatten auch schon eine Mutter mit Sohn aus Osteuropa, die beiden waren drei Jahre hier“, erzählt der Vorsitzende der Elterninitiative, Peter Hennig (65).
Schenker AG
Vorsitzender Herr Hennig und Frau Heymann mit Elternhaus-Gästen bei der Scheckübergabe.

19 Zimmer mit 32 Betten gibt es, pro Jahr werden rund 11.000 Übernachtungen gezählt. Auch Marks Bruder Aschur (11) gehört zu den Patienten. Ein Hirntumor, Aschur muss zur Bestrahlung, zählt die Tage, bis er nach Hause nach Hamburg darf: „Noch eine Woche und 1 Tag“, sagt er – sieben Wochen war der Schüler dann in Essen.
Familien mit erkrankten Kindern kommen aus der ganzen Welt. Das Westdeutsche Protonenzentrum in Essen gehört zu den führenden Einrichtungen mit Protonen-Strahlentherapie. Außerdem ist die Uniklinik auf die Behandlung von Augentumoren bei kleinen Kindern (Retinoblastom) spezialisiert. Wochenlang ein Hotel – das kommt für die wenigsten Eltern in Frage. Hier springen die Mitarbeiter der Elterninitiative ein, bieten ein bisschen Heimat weit weg von zu Hause an.
Nebenan hat die Elterninitiative bereits ein drittes Haus gekauft. Der Bauantrag für den Neubau (14 weitere Zimmer) wurde eingereicht. Peter Hennig hofft auf eine Genehmigung in den nächsten vier bis fünf Monaten. Die Schenker-Spende soll mit „verbaut“ werden.
Die Elterninitiative hat zudem weitere Projekte in der Pipeline, jeder Cent wird benötigt. Ein Nachsorgeprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich nach überstandener Krankheit ins Berufsleben eingliedern wollen. Oder: Palliative Begleitung für Kinder, die aus der Behandlung entlassen werden. „Da brauchen wir ausgebildete Schwestern“, sagt Hennig, „auch Eltern müssen eine entsprechende Ausbildung erhalten, um Kindern zu ermöglichen, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.“ Die Finanzierung der Projekte steht noch nicht. Aber Hennig will nicht warten: „Man muss sich einfach mal auf den Weg machen.“

Text und Bild: Schenker AG

Eintrag vom: 25.02.2016
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