Eine Puppe. Eine Couch. Ein Pflaster auf dem Auge
- Bücherbasar - wir sind wieder da! 11.09.2026
- Kreativmarkt: Von Kindern für Kinder 04.09.2026
- Wir brauchen Eure Hilfe! 02.09.2026
- Ein Wort reicht manchmal eben nicht. 31.08.2026
- Neue Leseknochen 30.08.2026
- Das sagen Familien über ihr Zuhause auf Zeit 13.08.2026
- Warum macht man bei einer Spendenaktion mit? 06.08.2026
- Ein Buch von einem Jugendlichen für Kinder 06.08.2026
- Mitarbeiter*in Fundraising (m/w/d) 27.07.2026
- Deine Spendenaktion 10.07.2026
Und plötzlich erzählt dieser Moment eine ganze Geschichte.
Auf dem Weg durch unser Familienhaus komme ich an Spielecken vorbei, an der Kinderküche und am Couch- und Legobereich.
Und dort sitzt sie plötzlich: unsere Familienhaus-Puppe Caro.
Ein Kind hat sie auf der Couch zurückgelassen, vielleicht, bevor es zur täglichen Behandlung in die Kinderklinik gegangen ist.
Caro trägt ein Pflaster auf dem Auge.
Für viele Kinder wäre das ungewöhnlich.
Für manche unserer kleinen Gäste leider nicht.
Viele der Kinder, die im Universitätsklinikum Essen behandelt werden und während dieser Zeit bei uns wohnen, haben ein Retinoblastom, einen Tumor der Netzhaut.
Zu ihrem Alltag kann gehören, ein Auge abzukleben.
Weil es behandelt wurde.
Weil es bestrahlt wurde.
Weil Chemotherapie ins Auge gegeben wurde.
Oder weil es entfernt werden musste.
Schockierend.
Und gleichzeitig tröstlich zu sehen, dass Kinder ihre Erfahrungen im Spiel verarbeiten – vielleicht mit Caro.
Für ein Kind ist Caro vielleicht nur eine Puppe.
Für uns ist sie manchmal eine kleine Erinnerung daran, was diese Kinder jeden Tag leisten.
Momente wie dieser zeigen uns jeden Tag, warum das Familienhaus so wichtig ist:
Damit Familien in einer extrem schweren Zeit einen Ort haben, an dem sie wohnen, durchatmen und ein bisschen Alltag erleben können.
❤️ Ein Zuhause auf Zeit.


