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IN EIGENER SACHE - 30 Jahre Elterninitiative

IN EIGENER SACHE - 30 Jahre Elterninitiative

Am 21. September dieses Jahres hatten wir zum 30-jährigen Jubiläum unserer Initiative nach Essen in die Weststadthalle eingeladen. Mit ca. 200 Gästen verbrachten wir einen unterhaltsamen Abend mit dem Gefühl einer großen Familie von Betroffenen und Nichtbetroffenen.

Peter Hennig als 1.Vorsitzender, begrüßte die Gäste in seiner bekannten lockeren Art und ließ dabei die vergangenen Jahre Revue passieren. Herr Franz-Josef Britz, in seiner Eigenschaft als Bürgermeister der Stadt Essen und als guter Kenner und Unterstützer der Elterninitiative, sprach uns seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Für die zukünftigen Aufgaben wünschte er uns die nötigen Kräfte und Mittel. Sarah Schneiders vom WDR führte als kompetente Moderatorin weiter durch das abwechslungsreiche Programm.  

Prof. Werner Havers schilderte die Anfänge auf der Kinderkrebsstation mit all den Widrigkeiten aber auch den - oft erstrittenen - Erfolgen. Zurzeit leitet Prof. Dr. Bernhard Kremens die Station K3 der Universitätskinderklinik. Er verwies auf die gute Zusammenarbeit und die vielfachen Aktivitäten und Hilfen der Elterninitiative. Für die Podiumsgespräche stellten sich als Betroffene Susanne Funke (Gründungsmitglied), Inga Bauer mit ihrer Mutter Doris, Oliver Brach mit seiner Mutter Marie, Sarah Leeder mit ihrer Mutter Bärbel und Marion und Bernhard Glogowski zur Verfügung. Sie schilderten in eindrucksvoller Weise das Weiterleben der Familie mit der Diagnose Krebs. Für die seit 2003 bestehende Stiftung der Elterninitiative erklärten Barbara Wagner und Elisabeth Rummels deren Aufgaben und Ziele.

Anschließend wurden uns 27 Gutscheine vom Schmallenberger Kinderland für deren kindgerechten Hotels und Pensionen überreicht. Dadurch ist es uns möglich, betroffenen Familien ein paar erholsame Tage zu ermöglichen. Für das benötigte Taschengeld erhielten wir zusätzlich von der Kolpingsfamilie Essen-Karnap einen Betrag in Höhe von 1.400 Euro.
Bevor es dann ans Buffet ging, dankte die Gruppe der verwaisten Eltern mit einem Einspieler für die langjährige Betreuung durch unsere Initiative.

Nach der Stärkung ging es in die 2. Halbzeit. Den Beginn machte der russische Chor „Nadeshda“ mit auch zum Teil uns bekannten Liedern. Anschließend war es ein Vergnügen, der Pantomimengruppe „Kirschenblüten“ zuzusehen. Als Highlight zum Abschluss des bunten Programms trat die Gruppe „Essenz“ mit ihren 30 Akteuren/-innen und dem Motto 360 Grad auf. Die Jugendgruppe unter der Leitung von Iris Jost überreichte dem Vorstand eine bebilderte Broschüre in der zu den persönlichen Fotos erklärende Texte verfasst wurden.

Abschließend sei gesagt: Am Schluss des Abends waren wir „gefühlt“ eine Familie.

Text: Klaus-Peter Heine

Eintrag vom: 05.11.2013
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